Food-Trend aus Korea

April 11, 2019

 

 

 

 

 

 

 

Kimchi geht eigentlich immer,  jedenfalls in Korea. Doch der Klassiker aus Asien ist seit einigen Jahren DER exotische Food-Trend in westlichen Metropolen. Noch nie etwas von gehört? Dann wird’s aber Zeit, denn dieser scharfe, vergorene Kohl gilt als „das gesündeste Lebensmittel“ der Welt!

 

 

Zurück zu unserem heutigen Ehrengast: Es ist das koreanische Sauerkraut. Vergoren und dadurch haltbar gemacht. Als Grundzutaten kommen neben Chinakohl auch Rettich, Gurke, Lauch, Pilze, Sojasprossen oder Kürbis zum Einsatz. Gereicht wird der fermentierte Kohl als Beigabe zu jeder koreanischen Hauptmahlzeit. Kimchi ist Korea!

Es ist schon faszinierend, wie ein ganzes Land einem einzigen Lebensmittel so viel Aufmerksamkeit schenkt. Noch viel faszinierender ist allerdings, wenn es sich bei diesem Lebensmittel um vergorenen Kohl handelt  .

Da der koreanische Klassiker neben den Milchsäurebakterien auch viele Ballaststoffe, Proteine und die Vitamine A, B und C enthält, gilt es als eines der gesündesten Lebensmittel der Welt.

 

 

Kimchi ganz einfach selber machen

Das Gute: Man kann diese scharfe Leckerei relativ einfach selbst herstellen – und den Schärfegrad dabei selbst bestimmen. Wozu isst man Kimchi? Zu praktisch allem, was nicht süß ist, also Fleisch, Fisch, Gemüse, in Suppen, als Beilage, Würzmittel, in Salaten.  Meistens esse ich Kimchi als Beilage zum Grillen.

 

Los geht’s! Take off to Korea!

Ihr braucht einen Kimchi- oder kleinen Sauerkrauttopf.  Ich benutze persönlich lieber ein Weckglas.

 

Zutaten:

 

  • 1 Chinakohl, mittelgroß

  • Salz

  • 1 Birne oder alternativ 1 Apfel

  • 2 El Reismehl

  • 250 ml Wasser

  • 1 Knoblauchzehe

  • 3 cm großes Stück Ingwer

  • 1 El Fischsauce

  • 2 El Chiliflocken

  • 2 Frühlingszwiebeln/in feine Stifte schneiden

  • 1/2 EL Zucker

  • nach Belieben etwas gerösteten Sesam zum Servieren

 

 

Zubereitung:

 

 

  • Chinakohl putzen, längs am Strunk ca. 3 cm tief einschneiden. Köpfe in 2 Hälften reißen, sodass die Blätter am Strunk haften bleiben, Hälften ebenso teilen. Kohlviertel mit Salz bestreuen. 2 Tage in einem kleinen Behälter lassen.

  • Nach zwei Tagen geht’s weiter! Einen Kimchi-Topf bereitstellen.

  • 250 ml Wasser, Reismehl und Zucker bei milder Hitze unter Rühren aufkochen. In einer Schüssel vollständig abkühlen lassen.

  • Knoblauch, Ingwer und Birne fein hacken. Zusammen mit der „Reismehl-Masse“, der Fischsauce, den Chiliflocken und dem Zucker eine Paste anrühren.

  • Jetzt den Chinakohl leicht mit Wasser abspülen. Etwas ausdrücken und in den Kimchitopf legen. Mit der Paste einschmieren. So verfahrt ihr, bis ihr den ganzen Chinakohl und die Paste aufgebraucht habt. Kimchi vollständig mit der Paste bedecken.

  • Behälter fest verschließen. Den Kohl bei konstanter Zimmertemperatur (ca. 20 Grad) fermentieren lassen. Täglich 1-mal den Deckel öffnen, um die Gärgase entweichen zu lassen, dabei das Kimchi probieren.

 

  • Nach 2-3 Tagen, wenn die Gärung begonnen hat, wird das Kimchi immer saurer. Von nun an Kimchi im Kühlschrank (oder an einem sehr kühlen Ort) aufbewahren.

  • Kimchi aus dem Topf nehmen, in Stücke schneiden, mit Sesam bestreuen und servieren!

  • Fertig!

Nun ab in die Küche! Fermentieren macht spaß, ist spannend zu beobachten und bringt eine neue geschmackliche Vielfalt auf den Teller.

 

 

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